Tenniscamp der Herren 60 im Parkhotel Sankt Leonhard Überlingen

Wie in 2008 und 2009 haben wir, die Herren 60, wieder ein ereignisreiches Tennis-Wochenende in der PTC Tennis Base in Überlingen am Bodensee verbracht. Diesmal 3 Wochen früher als in den Vorjahren. Trotz schlechter Wetterprognosen für die Zeit vom 26.03. - 28.03.2010 hat dennoch das Wetter mitgespielt und uns für die Spielpausen Möglichkeiten gegeben, im Raum Überlingen einiges zu unternehmen. Wenn auch Jens und Rolf gesundheitlich angeschlagen waren, waren sie dennoch mitgefahren und haben die Zeit auch ohne Training individuell genutzt - z. B. mit einem gelungenen Ausflug zur Insel Mainau.

Die vergangene Saison 2009 hat bewiesen, dass die Herren 60 eine Mannschaft mit Potential und Charakter ist: Trotz personeller Probleme gelang uns der Klassenverbleib in der Verbandsliga. Natürlich ist dies auch in der neuen Saison 2010 das Ziel. Die Anleitungen und Hinweise unserer hervorragenden Trainer Markus Koenen und Cotrainer Jörg sollen und werden uns dabei helfen.

Bei unserer Ankunft am Freitagmorgen strahlte die Sonne über den herrlichen Bodensee ohne jegliche Wölkchen. Bis zum Trainingsbeginn 11:00 Uhr nutzten wir die Zeit entweder auf der Hotelterrasse bei einem ersten Bierchen oder auf dem Aussichtsbalkon der Zimmer. Das mit Sturmwarnung angekündigte Unwetter mit starkem Regen braute sich erst während des freien Trainings zusammen. Selbst die wolkenbruchartige Entladung der Sturmwolken störte uns beim Spielen wenig.

Die Zeit nach dem Spielen war mit dem Besuch einer im letzten Jahr erkundeten Besenwirtschaft verplant. Den Transport übernahmen zwei als etwas weniger trinkfreudig bekannte Fahrer. In einem schuppenähnlichen Anbau wurden wir von einer flotten Wirtin beheizt und ausgiebig mit Spezialitäten (Speis und Trank) aus der Bodenseeregion bewirtet (Foto 1). Besonders flott war die Wirtin als es ans Bezahlen ging: Hierbei nahm Sie es nicht so genau und hat ganz schön zugeschlagen. Das späte Mittagessen hat uns jedoch so gut geschmeckt, dass wir für das gute Abendessen im Hotel kaum mehr Platz hatten.

Die Teilnehmer am Trainingscamp der Herren 60 und ihr Trainer (v.l.n.r. Dietmar Schulze, Gernot Kümpel, Günter Mernberger, Peter Enge, Achim Rapp, Jürgen Stern, Trainer Markus Koenen und Robert Claus; es fehlen Rolf Lauterbach und Dr. Jens Fischer)                 Am nächsten Tag ging es mit den beiden Trainern Markus und Jörg zur Sache: Intensives Training von 9.00-11.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr zu den Themen Technik, Koordination, Taktik und Matchtraining war angesagt  (Foto 2): Einiges hatten wir in den Vorjahren schon einmal gehört. Am Ende hatten wir ein ganzes Füllhorn von sehr konkreten Tennisweisheiten aufgefrischt oder dazugelernt. Jetzt müssen wir nur(!) noch vom Hören und Verstehen  zur reflexartigen fehlerfreien Umsetzung in der Matchpraxis gelangen. Kleinigkeit? Die ersten Schritte auf diesem weiten und steinigen Weg haben wir mit Unterstützung unserer hervorragenden Trainer gemacht. Der nicht zu unterschätzende Rest wird dann wohl unsere Hausaufgabe sein.

Die Spielpause (11.30-13.30 Uhr) nutzten wir bei akzeptablem Wetter zu einem Besuch der Überlinger Altstadt - mit Fußmarsch längs der Promenade (Fotos 3), Vesper an der Markthalle und anschließendem Bummel über den Samstagmarkt  (Fotos 4-10). Der Altweiberbrunnen mit wasserspeienden hässlichen alten Fischweibern fand wieder unsere besondere Beachtung (Fotos 11-13).

Der Zeitraum zwischen Mittagstraining und Abendmenü ließ sich in der neuen Panorama-Sauna (mit Schaufensterblick auf den Bodensee) prima überbrücken. Danach schmeckten die Bierchen und/oder Cocktails, die wir uns vor dem Candlelight-Dinner (Foto 14) mit unserem Trainer Markus an der Bar gönnten, um so besser (Fotos 15-19). Schnell waren unsere Gutscheine für Cocktails beim Barkeeper Louis eingelöst. Eine kleine Aufregung gab es noch kurz vor Beginn unseres Candlelight-Dinners: Während Jürgen in der Sportschau noch mal miterlebte, wie der VfB den Bayern die Lederhosen auszog, hatte sich ein kleines Osterhäschen durch die offene Verandatür ins Zimmer geschlichen. Es war äußerst verängstigt und muss wohl gerade aus dem Ei geschlüpft sein (Fotos 20-23). Gernot und Günter haben in Großwildjägermanier das wilde Tier wieder ins Freie geleitet. Das Menü war wie auch in den letzten Jahren ausgezeichnet, vorzüglich war vor allem der Hauptgang mit auf den Punkt genau gegarten Roastbeef (Foto 24). Ein Absacker an der Bar mit beginnendem Muskelkater verhalf zu einer geruhsamen Nacht.

Das Training 3 am Sonntag von 9.00-11.00 Uhr war in Abhängigkeit vom gefühlten Restalkohol noch etwas anstrengender als die beiden vorangegangenen, verlief aber engagiert und verletzungsfrei. Am späten Vormittag traten wir die Heimreise an: Unsere Fahrer Rolf, Robert und Jürgen chauffierten uns gemächlich übers Land wieder nach Hause, wo wir das Wochenende mit Partnern beim gemeinsamen Abendessen in der Sportgaststätte OT beim Kostas ausklingen ließen.

Alle Teilnehmer waren wieder vom Tenniscamp begeistert, sodass wir sofort wieder für 2011 buchten.

Teilnehmer: Dr. Jens Fischer (nicht aktiv), Robert Clauss, Jürgen Stern, Dietmar Schulze, Günter Mernberger, Gernot Kümpel, Peter Enge, Rolf Lauterbach (nicht aktiv), Achim Rapp. Für die Ligaspiele bleibt zu hoffen, dass die Verletzten ihren Krankenstand bald beenden und die Gesunden von Verletzungen verschont bleiben. Dann sollte der Klassenerhalt kein Problem sein.     Günter Mernberger

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