Hobbysportliches: Jahresbericht 2011 der Gemischten Senioren

In den GemSen-Mannschaften des Württembergischen Tennisbundes (GemSen=Gemischte Senioren) tummeln sich Spieler, die i.d.R. früher einer Ligamannschaft angehörten und heute mit weniger Stress spielen wollen.
In unserer GemSen-Runde werden nur noch Doppel gespielt:
• Herren-Doppel 1 Spiel
• Damen-Doppel 1 Spiel
• Mixed 3 Spiele.
Leider gibt es nur wenige Vereine, die sich an diesem speziellen Mannschaftswettbewerb des WTB beteiligen: Wir hatten in diesem Jahr nur drei offizielle Spiele zu absolvieren. Zur ersten Begegnung besuchte uns der TC SG Reutlingen. Wir wehrten uns heftig und konnten in den meisten Matches über weite Strecken auf Augenhöhe mithalten. Wenn es eng wurde, hatten die Gäste aber dann doch immer noch einen guten Schlag mehr in der Reserve und gewannen verdient mit 4:1.

Die Hobbymannschaft der Gemischten Senioren 2011 (v.l.n.r. vorne: Eva Heuer, Anne Negele, Theo Anton, Ilse Schmitt, Hans Pfeiffer, Christel Luppa; hinten: Peter Hoheisel, Richard Negele, Dieter Jannausch, Walter Rückert, Huberta Hoheisel, Werner Schmitt, Harald Brixle; es fehlen: Inge Jannausch, Irene Maier, Vroni Ströbele, Otfried von Polenz) Zur zweiten Begegnung mussten wir auswärts in Musberg antreten. Mit dieser Mannschaft hatten wir in der Vergangenheit schon mehrfach die Klingen gekreuzt. Wie bei den früheren Begegnungen gab es auch in diesem Jahr packende (Doppel-) Duelle. Am Ende hatten wir diesmal die Nase knapp vorne und kehrten mit einem 3:2-Sieg nach Hause zurück.

In der dritten und letzten Begegnung waren wir wieder Gastgeber, und zwar für die Mannschaft des TV Großbettlingen. Auch gegen die Großbettlinger war jeder Punkt hart umkämpft. Wir gewannen dieses Heimspiel mit 3:2 und können demzufolge in 2011 doppelt so viele Siege als Niederlagen vorweisen. Alle drei Spiele verliefen äußerst fair und in entspannter Atmosphäre.

Da uns die Spiele der Hobbyrunde einfach nicht ausgelastet hatten, luden wir die Mannschaft aus Aichwald / Schanbach zu einem Freundschaftsspiel ein. Dies war die längst fällige Gegeneinladung für zwei überaus denkwürdige Faschings-Freundschaftsspiele in der Schanbacher Tennishalle. Wie bei den früheren Begegnungen siegte das Gesellige über das Sportliche, so dass auf den Ergebnisbericht verzichtet wird. Betont werden soll jedoch: Es war ein sehr gemütlicher Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, der nahtlos in einen nicht minder erfreulichen Grillabend überging.

Herbstwanderung 2011: Schnapsprobe in Dettingen Gerade das Freundschaftsspiel gegen Schanbach zeigte uns, dass unser Trainings-konzept für die Saison 2011 punktgenau auf die An- und Herausforderungen der Wettkämpfe ausgerichtet ist: Zunächst wird auf den Plätzen knallhart um jeden Ball gekämpft und danach trainieren wir auch immer das Gesellige: Nach jedem Training gibt es im Wechsel eine Vesper in der Tennishütte oder ein gemütliches Beisammensein in der Vereinsgaststätte.

Hinzu kommen special events, wie z.B. Peter Moog’s Reibekuchenessen. Diese Trainings-einheit erfreut sich seit Jahren besonderer Beliebtheit und ist deshalb im Jahresprogramm fest eingeplant. Erstaunlicherweise ist es Peter über die Jahre gelungen, seine Ausrüstung immer noch weiter zu perfektionieren und das Kochergebnis immer noch weiter zu verfeinern.

Auch in dieser Saison verwöhnten uns Peter und seine GemSen-Kochassistentinnen. Die diesjährige Reibekuchengeneration verdient – ohne Abstriche - das Prädikat „phantastisch!“

Fester Bestandteil unseres Jahresprogramms ist auch die Herbstwanderung, die uns dieses Mal in die schöne Wanderlandschaft rund um die Teck führte. Echte Gemsen brauchen Berge. Wir auch! Anfang Oktober marschierte eine GemSen-Rumpftruppe unter Führung von Dietrich Jannausch vom Bahnhof Owen auf die Teck und anschließend nach Dettingen. Dort besichtigten wir eines von 20 privaten Wasserkraftwerken an der Lauter. Im Verlauf der höchst interessanten Führung stellte sich heraus, dass der Stromproduzent mit seinem Strom vorwiegend eine Schnapsbrennerei betreibt. Selbstverständlich stellten wir uns auch dieser Heraus-forderung – und genossen zum Abschluss dieses herrlichen Tages noch eine kleine Schnapsprobe.

Zwar steht unser traditionelles Weihnachtsessen noch aus - diesmal in der Krone bei Rosa und Pino. Doch steht schon jetzt fest: Das GemSen-Jahr 2011 wird uns aus beiden Blickwinkeln, dem des sportlichen Erfolgs und dem der Geselligkeit, in angenehmer Erinnerung bleiben.

Werner Schmitt


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