Geschichte der Tennisabteilung

Von der Gründung der Tennisabteilung bis ….

Im Jahre 1974 zeigen Mitglieder des TSV RSK und Bewohner der Stadtteile RSKN deutliches Interesse am Tennisspielen in diesen Stadtteilen.

Der TSV RSK als führender Verein des Stadtteils ergreift die Initiative und lädt alle Tennisinteressenten zu einer Testversammlung am 20. Februar 1974 ins Vereinsheim bei der Katharinenlinde ein. Der Andrang ist überwältigend. Die Versammlung bittet den Vereinsvorstand, die Gründung einer Tennisabteilung in die Wege zu leiten.

Am 8. März 1974 findet die Jahreshauptversammlung des Vereins statt, die der Gründung einer Tennisabteilung beschließt.

Im Mai darauf erscheint eine Sondernummer der Vereinsmitteilungen des TSV RSK, in der Architekt Köhler die ersten Planungsergebnisse vorstellt.

Am 20. Juni 1974 findet im großen Saal des Gasthauses „Hirsch” in Sulzgries die Gründungsversammlung der Tennisabteilung statt. Die Planungen sehen den Beginn des Spielbetriebes im Frühsommer 1975 vor.

Bei der ersten Mitgliederversammlung am 19. Februar 1975 wird bekannt, dass für die Genehmigung des Bauvorhabens durch das Regierungspräsidium Stuttgart ein sog. Landschaftsnutzungsplan der Stadt- Gemeinde erforderlich ist. Das bedeutet eine Verzögerung des Bauvorhabens um mindestens ein Jahr.

Am selben Abend wählen die Mitglieder Herrn Dr. Franz Grau zu ihrem ersten Abteilungsleiter.

Als „Beisitzer” fungieren Frau Grosse und die Herren Binder, Erben, Heigele, Klaiber und Rehaag.

Am 14. August 1976 ist es endlich so weit: Die Anlage mit sechs nagelneuen „Poroplast”-Plätzen wird in Anwesenheit von Oberbürgermeister Klapproth, des Architekten Köhler und natürlich der gesamten TSV RSK Prominenz, unter Leitung des TSV Vorsitzenden  Herrn Paul Kenner, im Rahmen eines Festes mit Tennisschaukämpfen feierlich eingeweiht. Mit dabei ist auch der dann mehrere Jahre tätige Vereinstrainer Samir Zeidan.

Im Jahr 1977 wird der erste ordentliche Ausschuss gewählt. 

Eine Riesenbegeisterung für den Tennissport ist ausgebrochen. Für viele Mitglieder scheint ein Tag ohne Tennis ein verlorener Tag zu sein. Selbst bei strömendem Regen und sogar manchmal auch im Winter nach Schneeräumung, wird gespielt. Die Hartplätze lassen dies ja zu. Bald muss die Mitgliederzahl auf 350 begrenzt werden, es existiert eine Warteliste.

Im Herbst 79 wird die umgebaute und schön renovierte „Tennishütte” vor dem Sportplatz eingeweiht und der Tennisabteilung zur Nutzung überlassen. An den Wochenenden entsteht ein freiwilliger Hüttendienst mit Bewirtung. Viele ausgelassene und feuchtfröhliche Abende erleben wir dort, von denen noch heute alle Beteiligten schwärmen: Frieder Spieth an der „Quetsche” und Liedermacher Günther Bargenda an der Gitarre, -da wurde es schon auch mal Montag Morgen… Tennisbälle, Skiwochenenden in Steibis, Grillfeste, Hocketsen, Kinderweihnachtsfeiern, Wanderungen im nahen Schurwald oder auf der Schwäbischen Alb, Tanz in den Mai, Modenschau, Juxturniere und manches mehr…werden von den Mitgliedern begeistert mitgetragen und angenommen.

Schon 1978 werden die vorhandenen 6 Plätze zu wenig, 1980 werden endlich, nach zähen Verhandlungen, 4 neue Hartplätze gebaut und eingeweiht.

Im Jahre 1979 wird die TA Mitglied des WTB und nimmt erstmals mit zwei Mannschaften an den Verbandsspielen teil. Heute haben wir 6 Erwachsenenmannschaften, 2 Hobbymannschaften und 3 Jugend-Mannschaften.

Seit Beginn der TA finden jedes Jahr Vereinsmeisterschaften und Ranglistenspiele statt.

Nach 10 Jahren Spielbetrieb auf den 10 Hartplätzen jammern immer mehr Mitglieder über Gelenkprobleme und Verschleißerscheinungen. Daher wird nach heißer Diskussion beschlossen, die Plätze auf Sand umzurüsten. 1987 können wir die ersten Sandplätze bespielen, nachdem im Zuge der Arbeiten auch das Problem der Wasserversorgung gelöst wurde. Die restlichen Plätze folgen im Jahr 1990. Zur Verbesserung der Kommunikation und zum Schutz vor Regen wird ein Pergolaunterstand in Eigenleistung gebaut.

Seit 1993 gibt es eine Bambinigruppe und die Jugendarbeit wird somit ausgebaut.

Der „Boris Becker-Boom” ist jetzt vorbei und es ist wie in vielen anderen Tennisclubs eine gewisse Normalisierung eingetreten. Daher gibt es Wartezeiten zum Spielen auf der Anlage so gut wie nicht mehr, während in früheren Jahren Wartezeiten bis zu einer Stunde normal waren. Mit neuen „Schnupperangeboten” und Förderung des Breitensports sollen wieder neue Mitglieder gewonnen werden, die auf unserer herrlich gelegenen Anlage zusammen mit den „alten” Mitgliedern eine der schönsten Sportarten bis ins fortgeschrittene Seniorenalter betreiben können.

Leider gibt es auch immer größere Schwierigkeiten, die Ämter in unserem Ausschuß zu besetzen. Hier hoffen wir künftig auf mehr Engagement seitens unserer Mitglieder.

Seit 1974 haben die Ausschüsse mit den jeweiligen Abteilungsleitern 

  • Dr. Franz Grau
  • Karl Reinhold Klaiber
  • Dieter Nolte
  • Alfred Stadler
  • Norbert Schmied
  • Jörg Gschwendtner
  • Arno Koch
  • Richard Negele
  • Dr. Terry Wynne

die Geschicke der Abteilung geleitet. Unser neuer Abteilungsleiter Karl Rheinhold Klaiber und seine Mannschaft versucht, diese gute Arbeit im Vertrauen auf Ihre Zustimmung und Anerkennung fortzusetzen.


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